Archiv für Januar 2009
Jan
31
2009
Man stelle sich mal vor man bestellt eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner im Internet bei einem Onlineshop. Es läuft alles prima und es wird auch pünktlich geliefert. Bei der Lieferung kontrolliert man soweit möglich, ob alles geliefert wurde. Bei großen Elektrogeräten ist dies teilweise nicht gut möglich, da der Spediteur zusätzliche Kleber anbringt.
Anschließend bringt man die Geräte zum Einsatzort um diese dann anzuschliessen. Beim Aufstellen stellt man fest, dass man 2 Waschmaschinen geliefert bekommen hat. Ist nun der Onlinehändler verplichtet die Waschmaschine aus dem Keller oder ersten Stock abzuholen? Eine interessante Frage, die jeder Onlinehändler zunächst verneint. Wie sieht es rechtlich aus?
Rechtlich stellt die Falschlieferung eine positive Vertragsverletzung (früher auch als positive Forderungsverletzung genannt) dar. Das heisst, dass in diesem Falle zwar geliefert wurde allerdings ein Mangel bei der Lieferung entstanden ist – können auch Beschädigungen von anderen Gegenständen z.B. damit gemeint sein. Die positive Vertragsverletzung ist im Schuldrecht geregelt beim § 280 Abs. 1 BGB.
Nun ist bei einer positiven Vertragsverletzung der Schuldner, also der Onlinehändler zum Ersatz verpflichtet. Der Onlinehändler kann dies dadurch regeln, dass er die Lieferung am Einsatzort abholt oder er einen Kostenersatz leistet. Der Onlinehändler braucht den Austausch also nicht am Einsatzort vorzunehmen.
Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern ist ein Erfahrungsbericht.
Jan
26
2009
Gestern Abend habe ich eine interessante Reportage über einen Banker in England gesehen. Sein Name ist Geraint Anderson. Man könnte die Überschrift auch nennen:
Einer der Nutznießer der Finanzkrise packt aus
In einer Kolumne in einer englischen Zeitung berichtete er anonym über die Entstehung der Finanzkrise, Insidergeschäfte an den Börsen und über Machenschaften von Hedgefonds. Im Prinzip berichtet er so über den ganzen Schmutz der Finanzwirtschaft.
Geraint Anderson ist erst 34, aber ein gemachter Mann. Jährliche Bonuszahlungen von 500.000 Pfund lassen den Kopf frei für andere Tätigkeiten. Nach seinen Aussagen macht keiner den Job gerne, doch ist dieser einfach so gut bezahlt, dass die City Boys das Geld mitnehmen um sich jährlich von einem überhöhten Bonus zu einem noch überhöhteren Bonus zu hangeln. Aber, jetzt ist die Party vorbei!
No income, no job or asset bzw. Ninja-Kredite bescherten der Branche jahrelang die üppigen Gewinne. Nun ist die Finanzwirtschaft an Ihrer eigenen Gier kollabiert. Wer zahlt die Zeche? Auf jeden Fall nicht die City Boys, die haben Ihre Boni schon lange kassiert und zurückzahlen? Wer kommt denn auf solche Gedanken. Haben Sie den Teufel schon mal nach einer Seele gefragt?
Jan
24
2009
Habe mich heute wieder mal über meine teure Handyrechnung geärgert. 50 Minuten kann ich ins Festnetz und zu meinem Mobilfunkbetreiber unter der Woche telefonieren und am Wochenende kostenlos. Doch leider ist es so, dass ich entweder die 50 Minuten nicht abstoppen kann – frage mich echt wie die das praktikabel gehen soll – und andererseits ist man bei Überschreitungen gleich über den 25 Euro. Fazit bei 50 Minuten plus minus x und telefonieren am Wochenende nur damit sich der Tarif lohnt, ist nicht das gezahlte Geld Wert. Meist telefoniere ich 2 bis 3 Stunden laut Rechnung und davon das meiste am Wochenende, wo ich auch einen Festnetzanschluss nutzen könnte. Wie gesagt, die Wochenendtelefonate führe ich nur, damit sich das Geld irgendwie lohnt.
Jetzt habe ich mich mal nach anderen Mobilfunk anbietern umgesehen und bin dabei auf simyo und Fonic
gekommen. Dort zahlt man einfach 9 Cent in alle Netze bei Telefonaten. SMSen kosten …. In meinem Fall egal, da ich das kaum oder gar nicht nutze.
Mal eine Beispielrechnung
Billiganbieter: 2 Stunden telefonieren kostet 14,20 Euro.
Bisheriger Mobilfunkbetreiber: 50 Minuten + Festnetzflatrate am Wochenende, auch zum Mobilfunkbetreiber kostet 25,00 Euro.
Bei 24 Monate spart man so 340,80 € ohne Berücksichtigung, dass manche Rechnungen bei meinem alten Mobilfunkbetreiber mehr Kosten und ich wahrscheinlich nur 1,5 Stunden telefonieren werde übers Handy im Monat. Für die 340,80 € + x kann ich mir dann nach 2 Jahren ein nicht subventioniertes Handy locker selber kaufen! Dazu kommt, sollte ich mal wieder einen Vertrag wünschen, weil es günstigere Flatrates gibt, dann kann ich das ohne Verpflichtung einfach machen.
Jan
16
2009
Selbst nutze ich eine Vodafone UMTS Karte mit der ich von der Leistung soweit auch sehr zufrieden bin. Lediglich das Preisleistungsverhältnis lässt bei Vodafone stark zu wünschen. 200 MB Traffic im Monat kosten 25 Euro. Heute habe ich eine Angebot gefunden, dass mich zum Wechseln bewegt, so dass ich dieses Angebot anderen vorstellen möchte.
Quickster bietet aktuell einen Tarif mit 24,95 Euro pro Monat mit 5 GB Traffic an und bis zum 31.01.2009 kann man sich auch noch die Anschlußgebühr sparen. Die 5 GB sind selbst zum privaten Surfen im Internet ausreichend. Gerade Besitzer von Notebooks gewinnen dadurch mehr Freiheit und werden diesen DSL-Ersatz nicht mehr missen wollen. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 MBit/s gehts auch sehr zügig im Internet voran. Bei der Vodafone-Netzqualität, die Quickster auf seiner Internetseite angibt, sollte die Verbindungsqualität auch sehr gut sein. Bei meiner zur Zeit eingesetzten Vodafone-Karte ist die sehr gut. Sogar S-Bahn fahren und Internet schliesst sich zumindest in München nicht aus
Bei der kostengünstigen Hardware kann man zwischen einen USB Stick oder einer PCMCIA Karte wählen. Mein Favorit wäre da klar der USB Stick. Beide Kosten bei der Bestellung der UMTS Flatrate nur günstige 59,95 Euro. Im Vergleich zu meiner damaligen PCMCIA-Karte ein Schnäppchen.
Empfehlung:
Quickster bietet mit seinem Wireless Internet eine kostengünstige Alternative zu Hotspots und sogar zu einem Festnetzanschluss. Leider läuft mein Vertrag noch eine Weile, so dass ich das Angebot noch nicht selber so schnell nutzen kann
Alle anderen können die Quickster UMTS Flat hier bestellen.
Für alle, die noch nicht wissen wie am surft gibt es hier schöne Tipps. Selbst das Surfen mit dem Fernseher gibt es mittlerweile schon. Bei der technischen Entwicklung heutzutage hat man wohl die Qual der Wahl.
Wer hätte es gedacht… Surfen im Internet macht schlau. Lest selbst.
Jan
11
2009
Viele Menschen träumen davon, eine echte Antiquität zu besitzen und damit ihre Wohnung zu verschönern. Einen alten Sekretär, eine Kommode aus dem letzten Jahrhundert, oder vieleicht auch nur schöne Dekoelemente wie eine Bodenvase oder einen Kristallleuchter. Mit der zunehmenden Beliebtheit von Antiquitäten in den 1980er Jahren jedoch verschwanden diese nach und nach vom Markt. Die wenigen gut erhaltenen Stücke stehen längst in privaten Haushalten oder wurden von Museen aufgekauft. Die hohe Nachfrage und die geringe Verfügbarkeit hat nicht nur die Preise enorm in die Höhe getrieben, sondern leider auch Betrüger auf den Plan gerufen.
So werden inzwischen häufig gefälschte Möbel oder Plagiate zu horrenden Preisen angeboten. Gegen das Imitieren von Antiquitäten ist prinzipiell nichts einzuwenden, nur sollte der Käufer dann über den tatsächlichen Ursprung und Charakter der Ware auch aufgeklärt werden. Andernfalls handelt es sich ganz klar um Betrug. Also Vorsicht: auch beim Antiquitätenhändler kann man unter Umständen ein gefälschtes Stück erwerben.
Größere Möbelstücke sind in der Regel mit einem Echtheitszertifikat ausgestattet. Dieses ist zwar in vielen Fällen in einer langen Lebenszeit verloren gegangen, manchmal aber auch noch zu finden. Fragen Sie in jedem Fall den Verkäufer nach einem solchen Echtheitszertifikat.
Der Wert von Antiquitäten wird auch wesentlich durch deren Erhaltungszustand bestimmt. Möbelstücke aus Holz sind zum Beispiel häufig vom Holzwurm befallen. Ist der Holzwurm erst einmal fest im Möbelstück eingenistet, so bestehen nur wenig Chancen, ihn wieder zum Verlassen seines Domizils zu bewegen. Und selbst wenn, dann hat er bereits seine Spuren hinterlassen. Unseriöse Händler versuchen, den Holzwurm zu verschweigen. In Wirklichkeit aber ist ein befallenes Stück komplett wertlos.
Achten Sie beim Kauf auch auf die Beläge und Schließmechanismen des jeweiligen Möbelstücks. Sind die Beschläge und die Schlösser originalgetreu vorhanden? Sind sie rostig oder in ihrer Funktion beeinträchtigt? Dann ist vom Kauf eines solchen Möbelstücks abzuraten. Sehen Sie auch genau nach, ob das Holz nicht beschädgit oder durch Einelgearbeiten restauriert ist. Jede noch so kleine Beschädigung mindert den Wert des Möbelstücks.
Jan
5
2009
Wie oft hört man das:”Lassen Sie sich ruhig Zeit.”
Wie unbedacht das oft ausgesprochen wird, denn kein Mensch weiss wieviel Zeit einem noch bleibt. Vor ein paar Tagen erfuhr ich von einer Kundin, dass Ihr Mann gestorben ist. Da Ihr Mann vor eineinhalb Jahren noch selbst vor mir stand, konnte ich das kaum glauben. Auf dieser Erde geht es mit dem Sterben schneller als einem lieb ist und manche möchten sterben und können nicht….
Lassen Sie sich Zeit, sollte doch besser so ausgedrückt werden: “Nehmen Sie sich Zeit, um gut zu leben und stressen Sie sich nicht wegen Kleinigkeiten.”
