Sep
24
2009
Babybedarf: Von günstig kaufen bis tauschen
Seit mittlerweile 2-3 Jahren kann man in Deutschland von einem Babyboom sprechen überall sieht man Kinderwagen und Frauen mit dicken Bäuchen. Mit der neuen Legislaturperiode und unter Führung von Ursula von der Leyen wurde die Elternzeit eingeführt. Hier haben junge Mütter und Väter Anspruch auf eine Elternzeit von 12 bzw. 14 Monaten. Nicht nur seit dieser neuen Regel, ist der Status der Familie neu definiert worden und hat an Bedeutung – auch in Unternehmen – gewonnen.
So verzeichnet die Branche rund um Baby, Babybedarf und Schwangerschaft große Zuwachsraten. Auch im Internet haben sich viele Plattformen etabliert. Nicht nur die bekannten Versandhäuser haben ihre Präsenz und Angebot ausgebaut. Auch viele werdende Mütter berichten in Online-Tagebüchern ihre Entwicklung und geben somit viele Tipps für andere junge Mütter. Mittlerweile sind solche Blogs wahre Informationsplattformen für alle möglichen Fragen rund um Schwangerschaften, Umstandsmode, Bauchbänder und Entwicklungsstadien des Kindes, der Mutter und natürlich auch des Vaters geworden. Auch bereits bekannte Foren bilden wahre Kommunikationsplattformen für alle möglichen Fragen.
Hersteller für Windeln versuchen z.B. sehr früh die jungen Eltern an sich zu binden, indem Willkommenspäckchen und Newsletter verschickt werden. Diese Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen und das nicht nur weil in Wahlprogrammen von den Parteien über eine Ausweitung der Elternzeit nachgedacht wird. Bei all den neuen Sachen, die Eltern kaufen können, gibt es auch junge Eltern, die sich nicht die neusten Kinderwagen, Autokindersitze oder Babyphone leisten können. Hier gibt es als günstige Alternative Flohmärkte für Babybedarf, wo die jungen Eltern das eine oder andere echte Schnäppchen machen können. Diese Flohmärkte sind mittlerweile nicht mehr nur in Großstädten zu finden, sondern auch in ländlicheren Regionen. Daneben ist – wie eh und jeh – der Tausch und die Weitergabe von Babybedarf im Verwandten- und Bekanntenpreis ein fester Bestandteil. Diese zunehmende Tauschwirtschaft wird natürlich von den Herstellern und Händlern von Babybedarf weniger gern gesehen. Deshalb versuchen auch diese mit Einkaufsgutscheinen ihren Absatz und Umsatz anzukurbeln und damit Kaufanreize zu schaffen. Mittlerweile gehören diese Nachlässe zum festen Bestandteil des Marketings und werden auch im Online-Handel im Internet angewendet. Aber auch in Postwurfsendungen oder in Katalogen liegen solche Gutscheine im Umschlag bei. Wenn sie also beim Babybedarf sparen wollen, sollten sie im Internet auch gezeilt nach solchen Gutscheinen suchen, sich in Foren und Blogs kundig machen oder im Verwandtenkreis nachfragen. Denn jeder geschenkter Baby-Body ist zwar eine Hilfe, aber letztlich möchte jede Mutter oder jeder Vater seinem Kind auch gern selber etwas kaufen.
