Nov
29
2008
Badezimmer für einen Neubau
Meist ist eine Küche bei einem Neubau beim Kauf vom Bauträger nicht enthalten, das ist klar. Bei einem Badezimmer zeigt sich sehr genau, welche Grundausstattung der Bauträger kalkuliert hat und welche Wertigkeit diese besitzt. Um es vorwegzunehmen, meist ist relativ günstiges eingeplant. Extrakosten sind da, um auch etwas Schönes undHochwertiges zu erhalten, unvermeidlich.
Badewanne, Dusche, Waschbecken, Armaturen, Toilettenhalter, WC und Klodeckel sowie die Wandfliesen und Bodenfliesen sollten insgesamt farblich und stilistisch zueinander passen. Etwas Moderneres möchte man in der Regel auch haben, denn Armaturen von anno Zwieback will keiner.
Gerade beim Bad hat man als Verbraucher mit der eigenen Unwissenheit zu kämpfen. Vom Bauträger bekommt man Adressen von Großhändlern und dort dann auch eine gute Beratung. Doch beim Kauf bezahlt man diese Beratung sehr teuer. Gerade Bauherren bekommen von der Bank in der Regel nur den Betrag für die Finanzierung, der für den Neubau benötigt wird – lieber weniger. Das schränkt den finanziellen Spielraum ein. Großhändler sind im Durchschnitt 40 % teurer als wenn die gleiche Ware und zwar von den gleichen Marken über das Internet bestellt wird. Das hört sich fast unglaublich an.
Nachforschungen ergeben, dass hierbei die Großhändler in einer Kette den größten Reibach machen. Der Handwerker, der die Ware ins Badezimmer einbaut, verdient am wenigsten.
Auf Nachteile beim Internetkauf sollte man dennoch hinweisen. Die Webseiten, die Ware für Badezimmer verkaufen, sind für Laien oft nur schlecht zu verstehen. Da muss man schon Fachmann sein oder sehr genau hinsehen. Besonders super ist, dass Toilettenschüsseln teilweise ohne Drückerplatten angeboten werden. Echt super, wenn man dann ein Klo hat, aber die Klospülung nicht bedienen kann. Hier muss seitens der Anbieter noch einiges verbessert werden.
