Wohnungen finden: Wohnungssuche in Deutschlands Städten


Wer sich in Deutschland auf Wohnungssuche begibt kann je nach Stadt für kleines Geld großes erwarten oder muss viel Geduld, Geld und Kompromissbereitschaft mitbringen.

Auffällig bei der Wohnungssuche ist zunächst, dass im Osten Deutschlands grundsätzlich günstigere Wohnungen zu haben sind als in Westdeutschland. So kann man z.B. in Dresden und Berlin sehr schnell fündig werden und erhält zudem für wenig Geld attraktiven Wohnraum. Leipzig wurde in einer Umfrage aus dem Jahr 2007 sogar als die Stadt mit dem europaweit besten Ruf bei der Wohnungssituation ermittelt.

Aber auch innerhalb Westdeutschlands variiert die Situation zwischen den verschiedenen Großstädten enorm. Zu den Städten mit dem schlechtesten Angebots-Nachfrage-Verhältnis und den höchsten Mietpreisen zählen u.a. München und Köln, wo die Wohnungssuche viel Geduld voraussetzt. Vergleicht man die Wohnungssituation mit der im verhältnismäßig nahe gelegenen Stadt Dortmund so zeigen sich sogar regional sehr große Unterschiede. In der Ruhrgebiets-Stadt ist einerseits die Wohnungssituation viel entspannter und auch die Mietpreise liegen deutlich unter dem Niveau der Domstadt Köln.

Häufig kann man sich jedoch nicht aussuchen wohin es einen verschlägt. Ein beruflicher Umzug in eine teure Stadt wie München geht zudem oft auch mit einem entsprechend hohen Einkommen und möglicherweise auch mit einer Unterstützung des Arbeitgebers bei der Wohnungssuche einher. Auf der anderen Seite bietet der Arbeitsmarkt in Städten mit niedrigen Mietpreisen in vielen Fällen nicht das größte Angebot. So kann man in Berlin zwar wirklich billig und komfortabel wohnen, dafür ist es hier deutlich schwieriger einen Arbeitsplatz zu finden.

Ähnliche Beiträge:

Tags: , , , , , , , ,

Einen Kommentar schreiben