Archiv für den Tag: Finanzkrise
Mrz
21
2011
Rosige Zeiten waren das wirklich nicht, die letzten Jahre der Finanzkrise. Und nicht nur der kleine Mann von nebenan, sondern ganz besonders auch die Unternehmen hatten schwer zu kämpfen. War es vor der Wirtschaftskrise noch Gang und Gebe, sich mit einem Kredit über Wasser zu halten, wenn die Geschäfte mal schlecht liefen, so blieb vielen dieser letzte Ausweg vor der Insolvenz quasi „erspart“ – weil selbst die Banken auf ihrem Geld saßen und so manchen Kreditersuch von Firmen schlicht abschmetterten. (weiterlesen…)
Sep
29
2009
Der Begriff „Immobilie“ ist lateinisch und kann mit „eine nicht bewegbare Sache“ übersetzt werden. Immobilien können Häuser oder Grundstücke sein. Ökonomen unterscheiden Immobilien noch einmal in Wohnimmobilien und Gewerbeimmobilien.
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Apr
16
2009
Edelmetallpreise dürften sich nicht nur 2009 generell gut entwickeln. Das gilt nun auch für Platin, Palladium und Silber, die zwar vorwiegend industriell genutzt werden, aber trotzdem steigen, weil Anleger sie als Geldanlage kaufen.
Gold erlitt im Sturm der Finanzkrise keine Verluste. Das Edelmetall schnitt im Jahr 2008 mit einer positiven Performance von 5,74 Prozent ab – nach +31,02 Prozent im Jahr davor. Anleger in Deutschland durften sich sogar über einen Rekordstand beim Goldpreis freuen. Denn in Euro gerechnet kletterte er auf ein neues Hoch.
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Jan
26
2009
Gestern Abend habe ich eine interessante Reportage über einen Banker in England gesehen. Sein Name ist Geraint Anderson. Man könnte die Überschrift auch nennen:
Einer der Nutznießer der Finanzkrise packt aus
In einer Kolumne in einer englischen Zeitung berichtete er anonym über die Entstehung der Finanzkrise, Insidergeschäfte an den Börsen und über Machenschaften von Hedgefonds. Im Prinzip berichtet er so über den ganzen Schmutz der Finanzwirtschaft.
Geraint Anderson ist erst 34, aber ein gemachter Mann. Jährliche Bonuszahlungen von 500.000 Pfund lassen den Kopf frei für andere Tätigkeiten. Nach seinen Aussagen macht keiner den Job gerne, doch ist dieser einfach so gut bezahlt, dass die City Boys das Geld mitnehmen um sich jährlich von einem überhöhten Bonus zu einem noch überhöhteren Bonus zu hangeln. Aber, jetzt ist die Party vorbei!
No income, no job or asset bzw. Ninja-Kredite bescherten der Branche jahrelang die üppigen Gewinne. Nun ist die Finanzwirtschaft an Ihrer eigenen Gier kollabiert. Wer zahlt die Zeche? Auf jeden Fall nicht die City Boys, die haben Ihre Boni schon lange kassiert und zurückzahlen? Wer kommt denn auf solche Gedanken. Haben Sie den Teufel schon mal nach einer Seele gefragt?
Okt
31
2008
Finanzkrise: ein Wort, das heute jeder in den Mund nimmt. Unsere Regierung: ratlos & planlos zugleich. Ausser dem 500 Milliarden Rettungspaket ist bisher nichts vernünftiges rausgekommen. Wohl soll die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) an Unternehmen leichter Kredite vergeben und die EU (Europäische Union) soll Kredite an die Autoindustrie für die Entwicklung umweltfreundlichere Fahrzeuge geben – man hat halt gepennt, denn es war nicht absehbar, dass Öl eine begrenzte Ressource ist und damit die Riesen ölfressenden Kisten keiner mehr haben will -, aber ansonsten hört man umgangsprachlich gesagt “nichts gescheites”…..
Grund genug, um sich als Unternehmer mal Gedanken zu machen, wie die Wirtschaft kräftig angekurbelt werden kann, um nicht evtl. einen Anwalt für Arbeitsrecht in München zu benötigen. Die Sorgen vieler Bürger über Ihren Arbeitsplatz kann ich verstehen, doch fällt jeder von Arbeitslosigkeit betroffene doch erst mal sehr weich und kann mit dem Arbeitslosengeld über die Krise kommen. Panikmache ist also übertrieben und auch die Zeitung mit den 4 großen Buchstaben, die überall live dabei ist, sollte sich mal überlegen, dass es nicht sinnvoll ist Ängste weiter zu schüren. Nein, die Augen verschließen soll keiner, doch entwickelt sich zur Zeit gerade alles wie bei einer selbsterfüllenden Prophezeiung: “Wir haben ein Krise, die fast noch keiner spürt und durch steigenden Konsumverzicht, wird alles sehr viel schlimmer als es kommen würde.”
Aus dieser Schlußfolgerung ist ein Konjukturprogramm sehr einfach abgeleitet. Konsum muss belohnt werden. Hier der Vorschlag: Wer viel konsumiert, soll 10 % seiner Bruttoausgaben steuerlich bei seinem Einkommen geltend machen können. Auf diese Weise wird die Wirtschaftskraft gestärkt. Über das Wort “viel” sollte man sich noch unterhalten, doch kommt auf diese Weise sehr leicht Geld in die Wirtschaft zurück und das Belohnungssystem fördert das Verhalten der Konsumenten einen Kauf heute zu tätigen und nicht zu verschieben.
Spekuliert wurde vor der Finanzkrise mit unserem Geld, heute wird an der Börse wieder mit eigenem Geld spekuliert. Ob der Kapitalismus wohl stirbt?
