Boeffla Kernel einstellen: Energie sparen und Leistung zur rechten Zeit

Sehr guter Kernel für das Samsung Galaxy S3

Mit dem Finden eines Kernels für mein gerootetes Samsung Galaxy S3 habe ich mir sehr schwer getan. Überall steht etwas von einer großen Auswahl, doch ausser 2 weiteren Kerneln, die mir nicht die gewünschten Optionen geboten haben, habe ich mich dann für den Boeffla Kernel entschieden, da die Einstellungen sehr bequem über eine App vorgenommen werden können und die Einstellungen vorhanden sind, die ich benötige.

Mit extremen Energiespareinstellungen läuft mein S3 läuft auf 1,0 Ghz von 1,4 Ghz runtergetaktet damit so schnell wie das aktuelle S5. Beachtet, dass der Kernel passend zum ROM ausgewählt werden muss, wenn Ihr also ein anderes ROM als CM11 bzw. cyanogenmod 11 gewählt habt als ich beim Rooten verwendet habe, dann kann es sein, dass Ihr einen anderen Kernel wählen müsst.
Im Zweifel einfach nichts machen. Ihr solltet mit Nandroid-Backup vor dem Flashen eines Kernels ein Backup machen. Das habe ich nicht gemacht und beschreibe es daher nicht.

Informationen zum Boeffla Kernel und die notwendigen Downloaddaten findet Ihr unter diesen Links

Informationen zum Boeffla-Kernel: http://www.android-hilfe.de/kernel-fuer-samsung-galaxy-s3/475305-kernel-i9300-cm11-0-omni-cm10-x-boeffla-kernel-2-2-stable-27-03-2014-a.html

Download: http://www.boeffla-kernel.de/index.php/2012-10-31-06-13-16

App zum bequemen Einstellen: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.andip71.boeffla_config_v2&hl=de

Passt bei den Einstellungen gut auf, auch wenn meine Einstellungen so laufen, so gibt der Entwickler durchaus an, dass es Varianzen gibt, ob etwas funktioniert oder nicht. Im Zweifel, wenn nichts mehr geht muss der Kernel neu installiert bzw. geflashed werden.

Die Nutzung der nachfolgenden Anleitung erfolgt auf eigene Gefahr.

Anleitung Boeffla Kernel installieren bzw. flashen

  1. Kernel auf den PC herunterladen und dort eine stabile Version für CM11 wählen. Meine Version ist die 2.2
  2. USB Debugging aktivieren: Einstellungen -> Entwickleroptionen -> USB-Debugging und dort den Haken setzen
  3. Samsung Galaxy S3 mit dem Ladekabel an den PC verbinden.
  4. Kernel-Software in die oberste Ebene der SD-Karte oder des Telefonspeichers verschieben.
  5. Handy vom PC trennen, wobei der Ladestand 60 % betragen sollte, ansonsten das S3 am Stromstecker laden, aber auch dort sollte der Ladestand immer noch gut sein.
  6. TWRP starten mit Lautstärke erhöhen + Home Button + Power-Button – alle Tasten so lange gleichzeitig in der genannten Reihenfolge drücken bis die Modellbezeichnung erscheint.
  7. Install wählen und den Kernel flashen.
  8. Neu starten
  9. Boeffla App aus dem Play Store installieren

Screenshots von meinen Boeffla-Kernel-Einstellungen

Wichtig ist, dass zuerst die Einstellungen über das Aktionsmenü bei den Punkten rechts oben vorgenommen werden. Dort ist der Haken bei Wischnavigation deaktivieren absolut empfehlenswert. Bei anderen Einstellungen bin ich oft bei den Grundeinstellungen geblieben. Sollte ein Bild fehlen, so ist nichts angepasst worden.

Einstellungen über das Aktionsmenü
zu finden über die Punkte oben rechts und dann Einstellungen drücken

Einstellungen über die Reiter

Der Entwickler vom Boeffla-Kernel hat unter http://www.boeffla-kernel.de/index.php/german-version und http://www.boeffla-kernel.de/index.php/kernel-einstellungen-dt sehr gute Informationen zur Einstellung bereitgestellt. Zusatz: Beim Bild 5 – Bildschirm + LED, habe ich nun den Touch Boost Status rausgenommen, das spart einiges an Energie. Der Leistungszugewinn war auf Kosten der Batterie nicht gut genug.

Noch eine Empfehlung zum Energiesparen
Ein großer Energiefresser ist das Display. Bei mir steht es nur ab und an auf Auto und sonst auf der geringsten Helligkeitsstufe. Auf die Weise hält mein Samsung Galaxy S3 bei starker Nutzung einen Tag und bei wenig Nutzung 2 Tage.

 

7 Kommentare

  1. Sehr gut beschrieben! Geht sogar als überhaupt-nicht-Profi 😉

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  2. Hallo,

    muss die SD Karte dafür eigentlich leer sein oder können da vorher auch schon Daten drauf sein?
    Und danke für die Anleitung.

    Antworten
    • @Jens
      Die SD wird nur als Ablageort benötigt. Daher können ruhig noch andere Daten auf der SD-Karte drauf sein.

      vg
      Maik

      Antworten
  3. Alexander4. Juli 2014 um 08:35

    Hi, danke für die gute Einführung. Auch als unbegabter ist das jetzt zu verstehen 😉

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  4. Ein wirklich guter Artikel. Sehr hilfreich für mich.
    Würde mich sehr über einen neuen Artikel freuen.
    Lieben Gruß:-)

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  5. Whew! So hats geklappt:)

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  6. Vielen vielen Dank!
    Selbst ich als ein Mensch der nicht richtig mit jeder Technik klar kommt hat es mit dieser guten Beschreibung hinbekommen!
    *Daumen hoch*

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