Archiv für die Kategorie: Wirtschaft

Mai

19

2010

Diskussion um mögliche Steuererhöhung: Müssen die Bürger für die Unfähigkeit der Politiker büßen?

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Die Politiker in Deutschland scheinen keine andere Lösungen als eine umfassende Steuererhöhung parat zu haben, um den Euro zu retten. Wie die Diskussionen zur Erhöhung der Steuern 2010 zeigen, sollen wieder einmal wir Bürger für die Unfähigkeit der Politiker aufkommen. Der Euro fiel auf unter 1,22 Dollar, was auch nicht anders zu erwarten war im Zuge der Hilfe für die Griechenland Pleite. Doch damit nicht genug: Auch in Spanien und Portugal droht die Staatspleite. Anscheinend wurden die Eurokriterien durch die europäische Währungsunion zu blauäugig geprüft. Was nützt es uns, wenn Griechenland nun die Pleite abwehren kann, wenn der Euro trotz allem auf Talfahrt ist?

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Nov

2

2009

Restaurants fordern reduzierte Mehrwertsteuer

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Gastronomen fordern für Restaurants und Kneipen eine Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent zur Stärkung des Konsums in der Gastronomie.

Die CSU und die FDP hatten sich vor der Bundestagswahl klar für eine Senkung der Umsatzsteuer in der Hotelbranche und Gastronomie ausgesprochen. Nun fordern viele Gastronomen, dass den großen Worten auch Taten folgen. In Zeiten der Finanzkrise sitzt das Geld bei vielen Bürgern nicht mehr so locker wie früher. (more…)

Sep

29

2009

Geld leihen und Geld anlegen – smava sucht Slogan

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An Slogans versuche ich mich gerne und da werde ich mich an dem Contest von smava für einen geeigneten Slogan auch versuchen. Einige Slogans im Internet und Werbesprüche habe ich schon für anderen Unternehmen getextet. Mal sehen, ob ich da überzeugen kann. Am Wochenende mache ich mir mal Gedanken und werde diese dann in diesem Blogartikel ergänzen. Selbst bin ich schon gespannt auf welche ich Ideen ich kommen werde. Zentrale Themen für den Slogan sollen sein:

– Geldanlage
– Geldleihe (da muss es noch ein schöneres Wort geben)
– oder die Bedürfnisse (mehr Geld bei der Geldanlage, geringere Zinsen bei der Geldaufnahme)

Lasst euch überraschen.

Slogans:
– Du bist die Bank!
– Du bist die Bank… und es geht alles.
to be continued….

Jan

26

2009

Kennst Du den Cityboy?

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Gestern Abend habe ich eine interessante Reportage über einen Banker in England gesehen. Sein Name ist Geraint Anderson. Man könnte die Überschrift auch nennen:
Einer der Nutznießer der Finanzkrise packt aus

In einer Kolumne in einer englischen Zeitung berichtete er anonym über die Entstehung der Finanzkrise, Insidergeschäfte an den Börsen und über Machenschaften von Hedgefonds. Im Prinzip berichtet er so über den ganzen Schmutz der Finanzwirtschaft.

Geraint Anderson ist erst 34, aber ein gemachter Mann. Jährliche Bonuszahlungen von 500.000 Pfund lassen den Kopf frei für andere Tätigkeiten. Nach seinen Aussagen macht keiner den Job gerne, doch ist dieser einfach so gut bezahlt, dass die City Boys das Geld mitnehmen um sich jährlich von einem überhöhten Bonus zu einem noch überhöhteren Bonus zu hangeln. Aber, jetzt ist die Party vorbei!

No income, no job or asset  bzw. Ninja-Kredite bescherten der Branche jahrelang die üppigen Gewinne. Nun ist die Finanzwirtschaft an Ihrer eigenen Gier kollabiert. Wer zahlt die Zeche? Auf jeden Fall nicht die City Boys, die haben Ihre Boni schon lange kassiert und zurückzahlen? Wer kommt denn auf solche Gedanken. Haben Sie den Teufel schon mal nach einer Seele gefragt?

Okt

31

2008

Prima Konjunkturprogramm: Wege aus der Finanzkrise

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Finanzkrise: ein Wort, das heute jeder in den Mund nimmt. Unsere Regierung: ratlos & planlos zugleich. Ausser dem 500 Milliarden Rettungspaket ist bisher nichts vernünftiges rausgekommen. Wohl soll die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) an Unternehmen leichter Kredite vergeben und die EU (Europäische Union) soll Kredite an die Autoindustrie für die Entwicklung umweltfreundlichere Fahrzeuge geben – man hat halt gepennt, denn es war nicht absehbar, dass Öl eine begrenzte Ressource ist und damit die Riesen ölfressenden Kisten keiner mehr haben will -, aber ansonsten hört man umgangsprachlich gesagt „nichts gescheites“….. (more…)

Feb

29

2008

Zechpreller fragt nach Angebot

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Letzte Woche Dienstag kam ein interessanter Anruf herein. Frau S. B. aus M. fragte nach einem Angebot zur Suchmaschinenoptimierung, da Ihr bisheriger Suchmaschinenoptimierer Sie wohl mit Worten wie z.B. Wasserschaden nur ausnehmen würde und seit über einem Jahr nichts erreicht.

Schön im Gespräch kamen mir Dialekt sowie Wortwahl – ständige Wiederholung des Wortes „super“ bekannt vor. So beschloss ich erst mal nachzusehen, ob da nicht schon mal was gewesen ist. Und tatsächlich unerklärbare Handlungen von Frau B aus M aus einer lang vergangenen Zeit von über einigen Jahren traten zum Vorschein.

Nun, darauf nahm ich den Hörer in die Hand und fragte mal nach, was damals eigentlich los gewesen ist. Schließlich sind wir damals auch auf unserem Schaden sitzen geblieben, da eine weitere Verfolgung einfach zu teuer gewesen wäre. Erklären konnte Sie es mir nicht. Auf alle Fälle sagte ich Ihr, dass es ein Angebot nur gegen Begleichung der damaligen Rechnung gibt. Das gefiel der Zechprellerin nicht und Sie verabschiedete sich. Ein Glück, dass mein Gedächtnis so gut ist, so habe ich mir im weiteren Verlauf bestimmt sehr viel erspart. Was komisch ist, dass Frau B nun unter einer anderen Firma auftritt, aber den Grund dafür wollte ich nicht genauer wissen.

Feb

18

2008

Finanzmarkt-Krise

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Die Immobilien Krise in den USA beschert vor allem staatlichen Banken in Deutschland Milliarden-Verluste. Die Zeche zahlt der Steuerzahler. Man überlege sich, dass der Staat der IKB großzügigerweise 2,2 Milliarden (2200 Millionen) Euro quasi ohne Verpflichtung spendet. Der Staat bewertet Banken volkswirtschaftlich wegen des wirtschaftlichen Einflusses so hoch, dass diese fast schon einen Freibrief für spekulative Geschäfte haben, wenns schief geht. Im Verlustfall ist es ja auch einfach ungeniert die Hand aufzuhalten und später nichts zurückzahlen zu müssen. Der Normalo fragt sich da schon: „Gehts noch?“

Wir sind alle für uns selbstverantwortlich. Auch wenn eine Bank bestimmt im Insolvenzfall einen hohen wirtschaftlichen Schaden anrichtet, sollten wir uns genau überlegen wie eine Unterstützung stattfindet. Von meiner Seite kann eine Unterstützung wie angedacht in dieser Form so nicht stattfinden. Wenn Unterstützung dann nur in Form eines Kredites. Die Steuerlast in unserem Lande ist hoch genug. Nach der in der Presse publizierten „Hartz 4 Diät“ halte ich diese Art der stattfindenen Unterstützung wirklich für einen Skandal und unsozial. Eine Firma, die sich am Markt nicht halten kann, sollte ausgemendelt werden, volkswirtschaftlich weitestgehendst neutral rückabgewickelt und uns nicht weiter zur Last fallen.

Wer heute behauptet eine Immobilien-Krise hätte nicht vorhergesehen werden können, dem sei gesagt, dass der ganze Immobilien-Bereich schon seit über 4 Jahren überkauft war. Es mangelte also weniger an Geld als an sinnvollen Objekten. Überkaufte Märkte schreien geradezu nach einer Bereinigung wie diese zur Zeit stattfindet bzw. stattfinden.  Komischerweise hatten Privatbanken nicht die Schwierigkeiten wie staatliche Banken. Eventuell können Privatbanken besser und schneller schlußfolgern. Wir zahlen die Zeche für ein nichtfunktionierendes System. Stoppt diesen Wahnsinn. In diesem Lande gibt es viele andere Schwierigkeiten an derer Stelle wir uns eher mal Wünschen würden kurz 2,2 Milliarden reinpumpen zu können. Ist doch wahr. 

Jan

11

2008

Energie, Rohstoffe und Preise

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Seit einiger Zeit ist zu beobachten, dass die Energiepreise steigen. Der Preis für das Barrel Rohöl liegt inzwischen bei 100 US Dollar. Vorbei die Zeiten der 90-er Jahre, wo z.B. 1996 das Barrel bei 30 US Dollar lag. Rohstoffe erleben zur Zeit eine Renaissance. Auch Gold, Silber und Platin, Gas und Holz steigen im Preis immer weiter. Die Engergiekonzerne geben diese Kosten, die mittlerweile an der Preissteigerung nicht unerheblich mitverantwortlich sind, sehr schnell und teilweise auch auf Grund der Preisbindung der Gaspreise an die Ölpreise ungerechtfertigt weiter. Jeder soll auf seine Kosten kommen und verdienen, dennoch sollte es fair sein.

In der Zukunft wird es immer wichtiger werden bei Energie und Rohstoffen auf die Preise zu achten und zu vergleichen. Das Thema Kohlenstoffdioxid wird von den Medien zur Zeit sehr hoch gehalten. Der Kohlenstoffdioxid ärmste Energiefaktor ist die Atomkraft. Diese sollte aus ethischen Gründen meiner Meinung nach vermieden werden. Das beste Potenzial billige Energie zu erzeugen, sollten die regenerativen Energien sein. Ein weiterer Megatrend der nächsten Jahre neben steigenden Kosten auf der Energieseite und Rohstoffseite. Die steigenden Kosten machen die regenerativen Energien wirtschaftlich immer interessanter und locken Investoren hier zu investieren. Auch die großen Stromversorger und Energiekonzerne engagieren sich immer stärker in diesen Bereichen.

Mein Prinzip ist immer an diesen Trends zu verdienen. Warren Buffet – lebende Börsenlegende – sagt: „Investiere in Dinge, die Du verstehst.“ Hier liegt es für jeden auf der Hand, was man tun kann. ABER, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Die Börse ist keine Einbahnstraße und eine Garantie gibt es nicht, trotzdessen sich alles einleuchtend und klar anhört.

Dez

27

2007

Die Eigentumswohnung als Altersvorsorge

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Immobilien zur Vermögensbildung und Altersvorsorge haben unumstritten ihren Reiz.
Besonders interessant sind Eigentumswohnungen, denn sie bieten sich an als Kapitalanlage zur Vermietung oder zur privaten Selbstnutzung.
In der heutigen Zeit sind die eigenen vier Wände mehr denn je als verlässlicher Grundstock für die Altersvorsorge zu bewerten.

Eigentumswohnung selber nutzen oder vermieten?
Die Finanzierung der selbstgenutzten Eigentumswohnung erfolgt in der Regel über Kredite.
Schon dies ist eigentlich als Vorteil zu sehen, denn der Kredit animiert zum Sparen und zur Vermögensbildung.
Der Nachteil hierbei ist allerdings, dass die Raten stets bezahlt werden müssen, damit es nicht zur Zwangsversteigerung und Auszug aus der Wohnung und dem schönen Garten kommen muss.
Ein weiterer Nachteil könnte auch das Arbeitsverhältnis sein, um beruflich voranzukommen ist vielleicht ein Ortswechsel unumgänglich. Die Bindung an die selbstgenutzte Eigentumswohnung stellt dann einen Nachteil dar. Wer beruflich mobil bleiben möchte, und trotzdem auf die eigene Immobilie nicht verzichten will sollte sich dann für eine andere Alternative entscheiden.

Die vermietete Eigentumswohnung
Eine andere, preiswertere Möglichkeit zur Vermögensbildung im Alter ist die Finanzierung einer Eigentumswohnung zum Vermieten.
Es ist ein einfaches Rechenbeispiel: Die Anschaffungskosten zuzüglich der Nebenkosten werden in monatlichen Raten abbezahlt wie bei der Selbstgenutzten Immobilie, allerdings mit einem wichtigen Unterschied:
In diesem Fall trägt der Mieter der Immobilie den Löwenanteil der Finanzierung durch seine monatliche Mietzahlung.
Für den Wohnungserwerb kommt der eigentliche Wohnungseigentümer mit einer erfreulich geringen monatlichen Belastung aus, die weit unter 100 Euro liegt, denn er kann ja seine Mieteinnahmen Gegenrechnen.
Die individuellen Steuervorteile, die durch die Anschaffungskosten der Mietwohnung entstehen und zunächst zu negativen Einkünften aus Vermietung und Verpachtung führen, sind hierbei noch nicht einmal berücksichtigt.
Gleichzeitig schafft sich der Vermieter damit eine Grundvoraussetzung für ein mietfreies Zuhause im Seniorenalter und einen soliden Baustein für die private Altersvorsorge.
Interessante Rechenbeispiele hierzu sind einzusehen unter www.rendite-becker.de im Internet.
Mieteinnahmen, die der Eigentumswohnungsbesitzer im Anschluss an die Finanzierungsphase erzielt können dann für Kapitalanlagen genutzt werden, mit denen sich eventuelle weitere Versorgungslücken decken lassen.
Die Kapitalanlage über die Finanzierung einer Eigentumswohnung ist daher eine interessante Variante der Altersvorsorge.

Dez

16

2007

Staubsauger bestellt

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Ja, in letzter Zeit sind wohl etwas viele Bestellungen. Nur, mit den bisherigen alten Sachen ist bzw. war es kaum möglich zu arbeiten. Der bisherige Staubsauger war schon über 10 Jahre alt und der Staubsaugerschlauch war nicht mehr dicht mit dem Staubsauger selbst verbunden und die Dauer für das Staubsaugen war dementsprechend verlängert. Es wäre wohl möglich gewesen einen neuen Staubsaugerschlauch zu nehmen, doch lohnt es sich aus hygienischen Gründen einen neuen Staubsauger zu kaufen. Um später auf der sicheren Seite zu sein, haben wir uns ein Markenprodukt (Dyson Staubsauger) bestellt, dass ohne Staubsaugerfilter auskommt. Ähnlich wie bei einem Drucker für einen PC ist bei einem Staubsauger auf später entstehende Kosten zu achten. Der neue Staubsauger ist zwar teurer, benötigt allerdings keine Staubsaugerbeutel mehr. So ist die Investition später Geld sparend, im ersten Jahr ist mehr abzuschreiben und die Zeitdauer zum Staubsaugen verkürzt sich. Das erfreut das Herz eines Kaufmannes doch sehr und erspart diesem Kosten, die nachgelagert immer wieder auftreten.